Turnierordnung des Schachklubs Bad Krozingen e. V.
Die Turnierordnung des Schachklubs Bad Krozingen regelt die vereinsinternen Schachturniere und tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft. Die Turnierordnung kann in einer ordentlichen Mitgliederversammlung oder durch einen Vorstandsbeschluss geändert werden. Teilnahmeberechtigt für vereinsinterne Turniere sind alle Mitglieder des Schachklubs Bad Krozingen e. V. Bei geringer Teilnehmerzahl kann der Turnierleiter vereinsfremde Schachspieler zulassen.
Streitfälle entscheidet der Turnierleiter. Gegen diese Entscheidung kann beim Vorstand Einspruch erhoben werden. Der Vorstandsentscheid ist endgültig. Der Turnierleiter oder ein anwesendes Vorstandsmitglied übt das Hausrecht im Vereinsraum aus; seinen Anweisungen ist Folge zu leisten. Das Spielen um Geld ist untersagt. Es werden nach der Berechnungsformel des Mathematikers Dr. Model so viele Runden gespielt, bis die ersten drei Plätze sicher ausgespielt sind: "R = 0,2 x T + 1,4 x n". Danach sind bei T Teilnehmern R Runden notwendig, um die ersten n Plätze objektiv zu ermitteln. Beispiel: Um die ersten 3 Plätze bei 18 Teilnehmern zu ermitteln, wären 8 Runden notwendig. Spielregeln zur Vereinsmeisterschaft
Schweizer-System:
Bis zum 01.09. eines jeden Jahres haben sich alle interessierten Mitglieder in einer ausliegenden Teilnehmerliste einzutragen. Bis zu einer Teilnehmerzahl von 10 Personen wird das "Rundensystem" angewendet. Ab 11 und mehr Teilnehmer kommt das "Schweizer System" zum Tragen. Gespielt werden beim "Schweizer System" jeweils nur so viel Runden, bis der 3. Platz sicher ausgespielt ist (siehe obige Erklärung). Zu Monatsbeginn werden die Spielpaarungen vom Turnierleiter durch Aushang am „Schwarzen Brett“ und auf der Homepage bekannt gegeben.
Eine Vereinsmeisterschaftsrunde ist innerhalb eines Monates zu spielen; Rundenbeginn ist der zweite Dienstag im September. Vereinsmeisterschaftsabend ist der zweite Dienstag im Monat. Die Turnierpartie muss spätestens um 18.30 Uhr begonnen werden. An diesen Spieltagen herrscht absolute Ruhe.
Falls das Ergebnis einer Paarung danach nicht feststeht, kann jeder der beiden Spieler am letzten Dienstag desselben Monats seinen Gewinn reklamieren, wenn der Gegenspieler nicht um 18.30 Uhr erschienen ist und die Spieler sich nicht zwischenzeitlich zu einem selbst vereinbarten Termin getroffen haben. Erscheint keiner der beiden Spieler am letzten Dienstag im Monat und ist dem Turnierleiter bis Monatsende kein Ergebnis übermittelt worden, wird das Spiel für beide verloren gewertet.
Die Gesamtbedenkzeit beträgt 90 Minuten pro Spieler und Partie ohne Zeitkontrolle. Es besteht Notationspflicht. Es gibt keine Hängepartien. Es gelten die FIDE Regeln. Das Ergebnis ist vom Spieler mit Weiß in die aushängende Liste einzutragen. Bei Punktgleichheit wird zur Ermittlung der Platzierung die Buchholzwertung und die Sonneborn-Berger Wertung herangezogen. Meister, Vizemeister und der Drittplatzierte erhalten eine Urkunde. Zudem wird ein Meisterschaftspokal vergeben, der nach drei hintereinander gewonnenen Vereinsmeisterschaften oder nach insgesamt fünfmaligem Gewinn der Vereinsmeisterschaft in das Eigentum des Gewinners übergeht.
Spielregeln zum 15 min. Schnellschachturnier Erstmals am 1. Dienstag im Oktober 2009 wird pro Quartal ein Rundenturnier mit einer Bedenkzeit von 15 min. ausgetragen. Turnierbeginn ist um 18.30 Uhr. Die Teilnehmerliste wird min. 1 Woche zuvor vom Turnierleiter ausgehängt. Anmeldeschluss ist der jeweilige Spieltag 18.00 Uhr. Die Anzahl der Runden wird in Abhängigkeit der Teilnehmerzahl und unter der Betrachtung, dass um 22.00 Uhr alle Spiele beendet sein müssen, vom Turnierleiter festgelegt. Der Schnellschachmeister wird durch Addition seiner erreichten Punkte während der Saison (4 Quartalsspiele) ermittelt. Ein Pokal ist für den Meister noch nicht vorgesehen.
(Turnierleiter)


